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Ritalin - eine gefährliche Droge
Kinder brauchen Beziehung - Ritalin ist keine Lösung.
Dr. phil. Judith Barben, Psychotherapeutin lic. phil. Nadia Müller, Psychologin Seit einiger Zeit tauchen die Begriffe "Hyperaktivität", "ADS" und "ADHS" überall auf. Was bedeuten sie? Helfen sie weiter? ADHS ist die bkürzung für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität, ADS ohne Hyperaktivität. Früher verwendete man die Begriffe POS (kindliches Psychoorganisches Syndrom) oder MCD (minimale cerebrale Dysfunktion). All diesen Begriffen liegt ein biologisches Persönlichkeitsmodell zugrunde, nämlich die Vorstellung, dass Kinder, die Mühe haben, sich zu konzentrieren, die unruhig, aggressiv oder impulsiv sind und mit ihren Mitmenschen häufig in Konflikt geraten, eine hirnorganische Störung hätten. Die Diagnose "ADS" wird in letzter Zeit sogar auf stille und verträumte Kinder ausgeweitet. Erstaunlicherweise wird die Annahme einer hirnorganischen Störung in Ermangelung irgend einer ernstzunehmenden wissenschaftlichen Studie gemacht. Tatsächlich hat man bis heute keine hirnorganische Abweichung bei Kindern mit solchen Diagnosen gefunden. Psychiatrisierung gesunder Kinder Psychologen und Pädagogen warnen davor, gesunde Kinder mit psychiatrischen Diagnosen zu versehen. Dies könnte zu einer unheilvollen "Psychiatrisierung der Pädagogik" führen. Die pädagogische Verantwortung der Lehrpersonen würde untergraben und die Lehrer würden beginnen, ihre Kinder nicht mehr als Schüler zu sehen, sondern als Patienten, die Behandlung bräuchten. Tatsächlich wird Lehrern und Kindergärtnerinnen in einzelnen Weiterbildungen empfohlen, ihre Schüler darauf hin zu beobachten, ob sie irgend welche "Störungszeichen" hätten wie motorische Unruhe, Ungeschicklichkeit oder Unkonzentriertheit. Hätten die Kinder solche Zeichen, so sei es wichtig, die Eltern an die entsprechenden Fachleute weiter zu weisen wie Kinderpsychologen, Kinderpsychiater oder Kinderärzte. Diese könnten das Kind auf ADS oder Hyperaktivität abklären. Nicht selten haben solche Empfehlungen zur Folge, dass die Lehrer sich innerlich aus der pädagogischen Verantwortung gegenüber den Kindern zurück ziehen. In Wirklichkeit obliegt dem Lehrer die schöne und anspruchsvolle Aufgabe, die Stärken und Schwächen seiner Schüler zu erkennen, die Kinder durch sein pädagogisches Wirken zu stärken und zu fördern und ihnen über Schwächen hinweg zu helfen. Gerade in der Volksschule ist es grundlegend, dass die Lehrerin oder der Lehrer zur Klasse eine tragende Beziehung aufbaut und sie zu einer Lerngemeinschaft zusammenführt. Was hat ein Psychopharmakon mit Kindern zu tun? Vertreter des biologischen Persönlichkeitsmodells empfehlen Ritalin als Heilmittel für unruhige Kinder. Ritalin ist ein hochprozentiges Aufputschmittel (Stimulans) und gehört zur Stoffgruppe der Amphetamine. Es ist nur mit Betäubungsmittelrezept erhältlich. Die chemische Wirksubstanz ist Methylphenidat (MPH). Methylphenidad ist auch unter den Markennamen Concerta oder Metadate erhältlich. Alle Amphetamine unterliegen weltweit strengen Beschränkungen der Betäubungsmittelgesetze. Ritalin steht auf der Liste der UNO-Drogenkontrollbehörde INCB für gefährliche Suchtstoffe. In der Drogenszene heißt Amphetamin "Speed", Ritalin wird "Vitamin R" genannt. Amerikanische Bomberpiloten nehmen mphetamin, um bei Kampfeinsätzen fit zu bleiben. Jugendliche und Erwachsene können davon süchtig werden. Kinder soll es beruhigen. Die Wirkung hält einige Stunden an. Danach tritt die Unruhe oft verstärkt auf (Reboundeffekt). In Ausnahmefällen geraten Kinder unter Ritalin in Erregungszustände oder Psychosen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind nervöse Tics, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Hautausschläge. Hirnschäden durch Ritalin? Aus ärztlicher Sicht ist Methylphenidat (Ritalin) nicht unbedenklich, vor allem, wenn es über längere Zeit und regelmäßig eingenommen wird. Studien über Langzeitschäden im Gehirn des Menschen existieren bisher nicht. Methylphenidad greift massiv in den Hirnstoffwechsel ein, und zwar erhöht es die Konzentration von Dopamin (eines wichtigen Botenstoffs) bei den Nervebschaltstellen (Synapsen). Die chronische Stimulierung des Dopaminsystems lässt Wissenschaftler befürchten, der längerfristige Konsum von Ritalin könnte zum Absterben von Nervebzellen und zu einem irreversiblen Dopaminmangel führen. In Tierexperimenten wurden solche Schäden bereits nachgewiesen. Versuchstiere, die in jungem Alter Ritalin erhielten, entwickelten später neurologische Störungen, die der Parkinsonkrankheit (Schüttellähmung) glichen. Die Parkinsonkrankheit ist eine invalidisierende neurologische Erkrankung, bei der ein irreversibler Dopaminmangel vorliegt. Zwei neue Studien aus den USA belegen zudem einen Zusammenhang zwischen Ritalin und Depressionen. Versuchstiere die als Jungtiere Ritalin erhalten haben, zeigen später mehr Angstreaktionen, schütteten mehr Stresshormone aus und gaben unter Stress schneller auf als Tiere ohne Methylphenidad. Der Zusammenhang zwischen Amphetamin und Depressionen ist nicht neu. Auch Drogentherapeuten wissen aus der Erfahrung mit Amphetaminsüchtigen, dass diese nach dem Absetzen des Mittels oft depressiv reagieren. Zombiehaftes Verhalten Amphetamine bewirken, dass Personen während mehreren Stunden hochkonzentriert monotone Routineaufgaben ausführen können. Kinder unter Ritalin können z.B. ganze Seiten voll sinnloser Buchstabenreihen nach vorgegebenen Buchstabenfolgen absuchen und diese praktisch fehlerfrei markieren. Normalerweise würde ein Kind so etwas nicht tun. Das überangepasste Verhalten kann bis zur Zwanghaftigkeit führen. So begann ein Kind unter Ritalin Puzzleteile zu zählen, ein anderes radierte ständig aus, ein drittes kehrte stundenlang unter einem Baum Blätter zusammen, und ein viertes faltete mit pedantischer Sorgfalt schmutzige Wäsche zusammen. Unter Ritalin werden Gesichtsausdruck und Mimik ausdrucksloser, die Gefühle verflachen. Emotionen wie Freude, Überraschung, Humor, Kreativität oder Spontanität nehmen ab. Auch schmerzliche Emotionen wie Eifersucht, Scham oder Wut werden weniger wahrgenommen. Das Gefühlsleben wird durch Ritalin niedergehalten. Eltern die diese Veränderung an ihrem Kind beobachten, sprechen besorgt von "zombiehaftem Verhalten" und setzen das Mittel ab. Die Kinder selbst schlucken die Tabletten oft widerwillig, denken aber resigniert: Wenn ich die Pille nehme, kann ich wenigstens so sein, wie ich immer wollte: ordentlich, brav und fleißig. Eine Mutter meinte: "Mein Sohn war schön ruhig, aber zu ruhig". Eine andere probierte das Mittel an sich selbst aus und putzte unter Ritalin das ganze Haus, "wie wenn man einen Schalter in mir angedreht hätte." Von einem neunjährigen Knaben stammen die bewegenden Worte: "Mama wenn ich die Pille nehme, kann ich dich nicht mehr liebhaben, und das ist ganz schrecklich." Eine ehemalige Drogensüchtige schildert: "Unter Ritalin wird man eiskalt, innerlich wie tot, aber gleichzeitig ist man angetrieben und macht alles wie ein Automat." Niederhalten der Gefühle Das Niederhalten der Gefühle ist entwicklungspsychologisch die schwerwiegendste Wirkung von Ritalin, denn die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen, ist eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung enotionaler Intelligenz und eines tragenden inneren Wesenskerns. Durch das Psychopharmakon wird die Reifung und Entwicklung der Persönlichkeit nachhaltig gestört. Zusätzlich bewirkt das Mittel eine tiefe Resignation. Das Kind beginnt zu glauben, bei ihm stimme was nicht im Gehirn, deshalb könne es in der Schule nicht richtig aufpassen und mit seinen Mitschülern nicht auskommen, außer wenn es die Tablette genommen habe. Mit diesem zutiefst negativen und resignierenden Bild über sich selbst geht das Kind dann ins Leben hinaus. Wenn nach jahrelanger Ritalin-Einnahme das Mittel abgesetzt wird, steht das Kind gefühlsmäßig genau da und muss sich mit genau denjenigen Gefühlen auseinandersetzen, mit denen es damals nicht fertig wurde: die selbe Unsicherheit unter Menschen, die selbe nagende Eifersucht, die selbe Entmutigung, die selbe Ungeduld beim Lernen wie damals. Nur ist das Kind inzwischen kein Kind mehr, sondern es ist ein Ju´gendlicher geworden - aber, der emotional auf der Stufe eines Kindes stehen geblieben ist. Mit dioesem Entwicklungszustand muss der junge Mensch nun zusätzlich fertig werden. Die Jugendlichen realisieren sehr wohl, wenn sie in der emotionalen Entwicklung von Gleichaltrigen und Jüngeren überholt wurden. Dadurch ist die Hilfe für sie nicht einfacher geworden. Ritalin ist keine Hilfe beim Lernen Für die meisten ltern ist es ein schwerer Entscheid, ihrem Kind das Psychopharmakon zu geben. Oft wird ihnen eingeredet, Kinder könnten unter Ritalin besser lernen. Das stimmt nicht. Es gibt keine einzige Studie, die einen solchen Zusammenhang belegen würde. Ganz im Gegenteil! Wissenschaftler fanden heraus in einer Langzeituntersuchung, dass Jugendliche, die als Kinder Ritalin erhalten haben, im Teenageralter immer noch große Probleme mit ihren Familien, in der Schule und beim Lernen haben. Die Zukunftsperspektive dieser Jugentlichen ist nicht rosig. Ein Psychopharmakon kann weder inspirieren noch ermutigen noch trösten. Zwar arbeiten Kinder unter der Wirkung des Mittels tatsächlich oft fleißiger und ordentlicher, vergessen ihre Sachen weniger, haben weniger Streit mit den Kameraden und sind für Erwachsene leichter zu handhaben. Auch können sie sich bei Routineaufgaben oft besser konzentrieren. Doch all das hat wenig mit wirklichem Lernen zu tun. Bei Aufgaben, die echtes Lernen erfordern, das Aufnehmen von Neuem, kreatives und eigenständiges Denken, schneiden Kinder unter Ritalin deutlich schlechter ab. Echtes Lernen erfordert den ganzen enschen, sein Fühlen ebenso wie sein Denken. Lernen ist von vielfältigen Emotionen begleitet wie Freude, Kreativität, Neugier, Forscherdrang, Interesse, Ehrgeiz oder Stolz. Gesunde Kinder, die sich bei Eltern und Lehrern aufgehoben und unterstützt fühlen, lernen gerne. Lernen ist zudem in das Beziehungsnetz des Kindes eingebettet. So genießt ein Kind es vielleicht, mit einem Freund oder Freundin zusammen eine Aufgabe zu lösen, ein zweites möchte dem Lehrer zeigen, wie gut es schon rechnen kann, ein drittes freut sich, zu Hause am Mittagstisch Eltern und Geschwistern zu erzählen, was es heute in der chule Interessantes gelernt hat, ein viertes hann es kaum erwarten, schreiben zu lernen, weil es seiner Großmutter aus den Ferien eine Karte schreiben möchte. Umgekehrt kann ein Kind in seiner Lernfähigkeit und Aufmerksamkeit deutlich eingeschränkt sein, wenn es etwa empfindet, die Eltern würden es weniger beachten, sie seien nie zufrieden mit ihm oder sie würden ihm nichts zutrauen. Ein solches Kind ist mit Gefühlen wie Mutlosigkeit oder Unsicherheit beschäfzigt. Es kann sich innerlich nicht auf den Lernstoff einlassen. Solche Gefühle mit einem Psychopharmakon zu unterdrücken, löst kein Problem. Das Kind und seine Eltern brauchen echte Hilfe. Wenn wir einem Kind, das Schwierigkeiten hat, helfen wollen, sollten wir zuallererst verstehen, was es beschäftigt. Es gibt vielerlei Gründe, die ein Kind verunsichern oder unruhig machen, so dass es Mühe hat, sich beim Lernen zu konzentrieren, in Tagträume abschweift, nicht zuhört, ständig seine Sachen vergisst, viel mit Geschwistern und Spielkameraden streitet, sich aggressiv verhält, stets das gegenteil von dem macht, was man von ihm will oder sich trotzig verweigert. Vielleicht fühlt es sich zurückgesetzt. Kinder müssen ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln und einüben. Im gemeinsamen Spiel mit anderen lernen sie, sich auseinanderzusetzen, eigene Ideen einzubringen, Vorschläge anderer aufzugreifen, sich zu einigen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Durch diese sozialen Lernprozesse erstarken Kinder in ihrer Persönlichkeit. In der Familiengemeinschaft lernen Kinder mitzutun, mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen - etwa beim Mithelfen im Haushalt, bei gemeinsamen Ausflügen oder bei Gesprächen am Mittagstisch. Die Erziehungsstilforschung hat ergeben, dass eine erzieherische Haltung, die emotionale Wärme und Herzlichkeit mit klarer Führung und Orientierung verbindet, dazu beiträgt, Kinder zu seelisch ausgeglichenen, kooperativen und belastbaren Erwachsenen heranwachsen zu lassen. Erzieher sollten Interesse für das Kind zeigen, es auf Fehlhaltungen hinweisen und es bei Unsicherheiten ermutigen. Im Gespräch über Alltagssituationen und über Fragen wie Verantwortung, Freundschaft, Beziehung und sinnvolle Ziele im Leben vermitteln sie dem Kind oder Jugendlichen ethische Werte, was zur Stärkung und Reifung seiner Persönlichkeit beiträgt. ANTI-MOBBING-BLOG Montag, 09. Juni 2008
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Es grüßt die Gerda |
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Gaby (01.06.2010) | ||
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#2
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Liebe Gerda,
manchmal ist es für mich sehr schwer gelassen zu bleiben - besonders wenn ich, wie jetzt beim Lesen dieses Beitrags, eine solche Hilflosigkeit empfinde. Ich glaube in solchen Momenten den kalten Hauch eines zunehmenden Automatismus, der nur auf Drill, Leistung und Gewinn zielt, zu verspüren. Wer nicht nutzbringend funktioniert, wird aussortiert. Ich frage mich oft, ob es in unserer Welt überhaupt noch etwas Natürliches gibt, oder ob in der gewaltigen Welle des Genormten und in Schemen gepressten jegliche Sicht für Menschlichkeit, Lebendigkeit und Vielfalt zunehmend verloren geht. Siehst Du noch irgendwo Kinder, die bei jedem Wetter so gut gelaunt im Freien spielen, wie wir das noch taten ? Kinder, die vergnügt in Pfützen springen, sich aus Stöckchen, Kastanien, Eicheln usw Spielzeug basteln, die mit Schläuchen aus alten Autoreifen auf einem See herumpaddeln oder im Winter Schneemänner bauen usw Das waren eine Generation von Kindern, die abends müde aber glücklich ins Bett fielen ... Kinder sind nicht "hyperaktiv" - sie wollen lediglich ihrer Natur gemäss leben. Wird es auch bei uns bald nicht anders sein ? http://www.tagesschau.de/ausland/china362.html
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LG Gaby ------------------------------------------------------ Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, daß seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind. François de La Rochefoucauld |
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#3
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Riesige Steigerung bei Psycho-Pillen
Immer mehr Kinder in Nordrhein-Westfalen werden mit Medikamenten
gegen das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS - bzw. ADHS) behandelt. In den vergangenen fünf Jahren sei ihr Anteil um 71,1 Prozent gestiegen, teilte die Krankenkasse KKH-Allianz mit. In NRW erhielten 2009 3,6 Prozent der Kinder zwischen sechs und 18 Jahren Psychostimulanzen. Auch der Jahresverbrauch jedes einzelnen ADHS behandelten Kindes ist um 15,9 Prozent gestiegen. Damit nehme NRW im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz ein. Die KKH- Allianz warnte vor einem sorglosen Umgang mit den Psychostimulanzien. Auch Psychologen unterstützen diese Warnung: Zu den Nebenwirkungen der Medikamente gehören: Wachstumsverlangsamung und Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu Wahnvorstellungen. mit epd (Artikel vom 18. März 2010)
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Es grüßt die Gerda |
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#4
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Ich bin heute so froh und dankbar darüber, dass ich vor eineinhalb Jahren auf mein Herz und auch auf meinen Verstand gehört habe und dem Spraki einmal nicht zugestimmt habe, als es um die Verabreichung von Ritalin für Marten ging. ADS als auch ADHS kann man heute ausschließen-dafür ist er zu "normal"
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! Geändert von Eva-Maria (vor einem Tag um 23:33 Uhr) Grund: Besser |
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