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| Das Neuro Forum Deine Neurophysiologischen Probleme |
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#21
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Liebe Gerda,
das ist mir immer too much zum Lesen.. sorry Eva
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! |
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#22
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Liebe Eva,
war wohl zu lang für dich und zu hoch vielleicht auch, sorry. Kann ja auch nicht Jedem Alles gefallen! Vielleicht was ganz Kurzes: sensenmann.jpg
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Es grüßt die Gerda |
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#23
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Vielen Dank liebe Gerda für das Kompliment! Zu hoch stapelt hier wohl nur eine... aber wir wollen ja keinen anschauen!
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! |
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#24
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http://www.visionen.com/rubriken/kul...d_und_jenseits
Sterben, Tod und Jenseits Die Urfragen des Menschen im Licht wissenschaftlicher Forschung und spiritueller Traditionen 1. Tod in der Gesellschaft und privat Jahreszeiten und Gedenktage Der November ist bei uns der Monat der Erinnerung an Verstorbene und an unseren eigenen Tod. Volkstrauertag, Totensonntag, Allerheiligen, Buß- und Bettag sind offiziell in Kalendern eingetragen, allerdings für immer weniger fromme Christen verbindlich. Doch wohl fast jeder fühlt das trüb-neblige Herbstende als Abschied vom lichtwarmen Sommer im Übergang zum still-kühlen, farblos-weißen Winter. In unseren Breitengraden können die Jahreszeiten ganz gut als Bilder für die verschiedenen Lebensphasen dienen. Der Herbst steht dann für das Alter und der Winter für den Tod. So haben es unsere Vorfahren, die Germanen, Kelten und andere Völker verstanden und dementsprechend ihre Rituale und Gedenkfeiern gestaltet. Die römische Kirche hat die Zeiten der alten heidnischen Feste übernommen, aber doch völlig neue Vorstellungen von Leben und Tod darüber gelegt. So gibt es keinen ewigen Zyklus von Leben und Tod. Der kommende Frühling bedeutet keinen Neubeginn für alles Leben. Nein, die Sünder sind zur Ewigen Verdammnis verurteilt, die „Gerechten“ erwartet der Himmel - und in beiden Welten gibt es weder Natur noch Jahreszeiten. Die psychologische Situation Der Tod ist die größte Herausforderung in unser aller Leben. Niemand kann sich vorstellen, nicht zu sein. Doch jeder kann sich ausrechnen, dass es in einigen Jahren soweit sein wird. In neueren TV-Sendungen wie „CSI“ wird drastisch gezeigt, wie Maden den Körper zerfressen. Doch erlebe ich das mit, wenn ich tot bin? Erfahre ich überhaupt noch etwas? Die völlige Ungewissheit, was nach dem Tod kommt, hat seit Urzeiten die Menschen beschäftigt und alle möglichen Vorstellungen von einem Jenseits beschworen. Denn überhaupt nicht zu wissen, was als nächstes geschieht (oder ob überhaupt etwas geschieht), macht natürlich Angst, die größte Angst überhaupt. Da ist eine unerträgliche Leere, Nichts. Unsere Vorstellungskraft füllt das mit Erfahrungen. Es geht weiter! Jede Kultur und jeder Mensch transportiert die eigenen Vorstellungen vom Leben ins Jenseits. Zur psychologischen Situation gehört auch die unmittelbare Konfrontation mit Sterben und Tod - im Unterschied zu bloßen Fantasien. Wer vom Arzt hört: „Sie haben Krebs!“, oder wer seine Verwandten und Freunde sterben oder tot sieht, hat einen ganz eigenen Zugang zum Tod, nicht vergleichbar mit dem des Fernsehpublikums. Mein Vater Am Karfreitag 2003 starb mein Vater im Alter von 84 Jahren. Über 30 Jahre hatte er sich als evangelischer Pfarrer für seine Dorfgemeinde an der Elbe eingesetzt. Ich erinnere mich an einige seiner Predigten. Sie vermittelten oft seine Angst vor der göttlichen Strafe nach dem Tod. Nach seiner Pensionierung besuchte er nie mehr einen Gottesdienst. Und in den letzten fünf Jahren seines Lebens verwirrte sich sein Geist zunehmend. Da kam eine kindliche Hilflosigkeit zum Vorschein. Zum ersten Mal hörte ich ihn sagen: „Ich liebe dich!“ Und: „Ich habe Angst!“ Einen Tag vor seinem Tod, so sagt meine Mutter, habe er sie ganz unerwartet ernst und still angeschaut. Und nun sah ich den Körper aufgebahrt. Als 52-Jähriger sah ich zum ersten Mal einen Toten! Die Leblosigkeit des Leichnams war so überwältigend, dass sich kein Gedanke regte. Eine Statue wäre mir lebendiger erschienen. Das war nicht mein Vater. Da war nur eine schockierende Abwesenheit. Nichts. Und genau so wird es mir eines Tages ergehen? Unbegreiflich! Ein Tabu Tote sehen wir meist nur in Film und Fernsehen. Echte Leichname werden schnellstens „entsorgt“. Das beraubt uns einer existentiellen Erfahrung, meinte jedenfalls der australische spirituelle Lehrer und Autor Barry Long, der vor einigen Jahren starb. Er hielt es für wichtig, dem Tod in Form eines toten Körpers zu begegnen. Denn so würden wir selbst uns sehen, wenn wir gestorben sind: Da ist ein toter Körper. Sonst nichts. Und dann wissen wir: Wir sind nicht dieser Körper, sondern das, was sieht. Die berüchtigte Ausstellung „Körperwelten“ von Gunter Hagens hat in diesem Zusammenhang eine gewisse Bedeutung. Die meisten der Millionen Besucher sind wohl weniger an anatomischen Details interessiert, sondern daran, einen Toten zu sehen. „So werde ich selbst eines Tages aussehen - vielleicht noch schlimmer!“ Gruselschauer. Vielleicht ein erster Schritt zur Auseinandersetzung mit dem Phänomen Tod. 2. Das Sterben Wenn der Computer abgeschaltet wird Was beim Sterben geschieht, ist in der heutigen Naturwissenschaft wie auch in bestimmten spirituellen Traditionen wie dem Tibetischen Buddhismus recht gut erforscht - auf jeweils unterschiedlicher geistiger Grundlage, versteht sich. „Man sagt, dass ich sterbe, doch ich gehe nicht fort. Wohin könnte ich gehen? Ich bin hier…“ -Ramana Maharshi Die (westlichen) Mediziner registrieren z.B. an Instrumenten, wie eine Gehirnregion nach der anderen zu arbeiten aufhört. Das erinnert an den Film „2001 Odyssee“ von Stanley Kubrick, wo der Computer HAL abgeschaltet wird. Er hatte bisher alle Funktionen im Raumschiff geleitet, konnte mit dem Kommandanten Schach spielen und sich unterhalten, und nun werden seine programmierten Fähigkeiten nacheinander ausgelöscht, bis nur noch eine simple geleierte Melodie von „Hänschen klein“ übrig bleibt. So in etwa scheint es jedem von uns zu ergehen - im Alter und im Sterben. Hallo ihr Lieben der Autor, Christian Salvesen, war mein Tutor in einigen Philosophieseminaren in HH, das muss so 1973-74 gewesen sein. Wenn ihr mehr von ihm wissen wollt: http://www.christian-salvesen.de/ Gruß Uli
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Das zweitschönste im Leben ist: geliebt zu werden! |
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#25
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Hallo Uli,
Bezugnehmend auf die Aussage : >Was beim Sterben geschieht, ist in der heutigen Naturwissenschaft wie auch in bestimmten spirituellen Traditionen wie dem Tibetischen Buddhismus recht gut erforscht - auf jeweils unterschiedlicher geistiger Grundlage, versteht sich.< ... Ja, das mit der unterschiedlichen geistigen Grundlage ist schon wahr. Das Tibetische Totenbuch Bardo Thödol (tib. Bar-do thos-grol) mag für viele sogar völlig unverständlich sein. Wer jedoch einerseits dort sehr detailliert Beschriebenes als geistigen Prozess versteht, und andererseits, so wie ich, viele Menschen während des Sterbeprozesses begleitete, wird erkennen, welch tiefes Wissen diesem Buch zu Grunde liegt. --------------------------------- Im Abschnitt über den Todes-Prozess wird z.B. beschrieben, wie sich die äusseren Elemente und die Sinne auflösen, und auch all die "äusseren, inneren und geheimen Zeichen". (Erklärung vorab : Karma heisst nichts anderes als Tat. Nach (simplem) Verständnis ist gutes Karma stets Folge der guten Tat und umgekehrt.) Unser Leben in der physischen Existenz kommt zustande auf Grundlage der fünf Elemente, und während unserer Lebenszeit sind es diese fünf Elemente, die unsere physische Form zusammenhalten. Zu der Zeit des Sterbens lösen sie sich wieder auf, und es zeigen sich sogenannte äussere, innere und geheime Zeichen. Das äussere Zeichen, wenn sich das Erd-Element in das Wasser-Element auflöst ist, dass unser Körper seine Kraft verliert und wir ihn nicht mehr aufrecht halten können. Wir können unseren Kopf und Körper nicht mehr heben und können nichts mehr in unseren Händen halten, so schwach sind wir. Der Körper beginnt, sich aufzulösen. Wir könnten in Panik geraten, denn obwohl wir ganz normal liegen, haben wir die ganze Zeit das Gefühl zu fallen und wir wollen, dass uns die Leute um uns herum halten und uns helfen. Wir erfahren das innere Zeichen in der Weise, dass unser Geist unklar wird, wir uns nicht mehr konzentrieren können und verwirrt werden. Das geheime Zeichen ist, dass man eine Art von Flimmern erlebt. Dies kann auch im Zusammenhang mit einer bestimmten Art von Meditation auftreten, hier aber geschieht es automatisch. (Anmerkung : Dies ist eine spezielle Meditationsübung für den Todesprozess. Buddhisten halten den Tod für einen natürlichen Bestandteil des Lebens, setzen sich damit auseinander und sie fürchten ihn nicht.) Danach löst sich das Wasser-Element in das Feuer-Element auf. Das äussere Zeichen dafür ist, dass der Körper trocken wird. Mund und Zunge trocknen mehr und mehr aus, ganz gleich wieviel man trinkt. Man kann auch die Bewegung der Zunge nicht mehr kontrollieren. Das innere Zeichen ist, dass man sehr irritiert ist und leicht zornig wird; man fühlt sich sehr unwohl. Das geheime Zeichen ist, dass man rauchartige Erscheinungen erlebt. Danach löst sich das Feuer-Element in das Wind-Element auf, und das äußere Zeichen dafür ist, dass die Körperwärme nachlässt. Der Atem verliert seine Wärme, ist eher so wie kühle Luft. Langsam verlässt einen die Körperwärme, von den Füßen ausgehend durch den ganzen Körper, bis er ganz kühl geworden ist. Das innere Zeichen ist, dass der Geist noch verwirrter wird; manchmal ist er noch klar, aber man kann sich nicht mehr wirklich auf etwas konzentrieren. Auch die ganze Wahrnehmung der äußeren Welt ist nicht mehr klar. Man ist sich nicht mehr sicher, ob man etwas sieht oder nicht. Flimmernde rote Lichter - ähnlich wie Glühwürmchen - erscheinen als das geheime Zeichen. Danach - wenn der Atem aufhört - löst sich das Wind-Element in das Bewusstsein auf. Zuerst atmen wir ganz schnell, dann atmen wir für lange Zeit aus und haben große Schwierigkeiten wieder einzuatmen. Schliesslich atmen wir zum letzten Mal aus und das Wind-Element löst sich in den Raum auf. Da sich zu dieser Zeit die ganze physische Basis unserer Existenz aufgelöst hat, haben sich auch die Sinne, die wir aufgrund dieser Basis erfahren, aufgelöst. Das heisst, wir können nichts mehr sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen. Dies ist der schlimmste Moment, und wenn wir nicht sehr gutes Karma haben, geraten wir wirklich in Panik. Man kann zu dieser Zeit die erschreckendsten Visionen haben. (Ein Mensch, der darauf vorbereitet ist, wird ruhiger bleiben.) Der Moment, wenn sich Bewusstsein und Körper voneinander lösen, ist der wirklich kritische Augenblick. Man kann hier nur dann Kontrolle bewahren, wenn man in diesem Leben wirklich sehr gut praktiziert hat. Wenn man eine sehr stabile Praxis und einiges Verständnis entwickelt hat, schafft man es zu dieser Zeit, den Geist unter Kontrolle zu halten. Anderenfalls ist es ein sehr schmerzvoller Moment, in dem die meisten Leute sehr leiden. Wenn man sehr viel gutes Karma angesammelt hat, bekommt man Hilfe zu dieser Zeit. So kann man zum Beispiel Visionen von Dharma-Schützern und Dakinis (vergleichbar evtl. den Heiligen und / oder Engeln) haben, die kommen, um einem durch diese kritische Zeit zu helfen. Wenn die äussere Atmung aufgehört hat, geht aber immer noch eine innere Atmung weiter, man ist noch nicht völlig tot. Aus diesem Grunde geschieht es manchmal, dass Leute nach dem Aufhören der äußeren Atmung wieder zum Leben kommen. Da das Aufhören der äusseren Atmung nicht der letztendliche Tod ist, ist es sehr gut, wenn ein Dharma-Freund (Buddhist) (entsprechend Christ) oder zumindest jemand, der ein wenig vom Dharma (hier Lehre Buddhas) (entsprechend Lehre Jesu) weiß, bei dem Leichnam sein kann. Zumindest wäre es gut, wenn der Leichnam noch einige Zeit liegengelassen wird. Es wäre aber sehr gut, wenn man ihn für einen Tag oder drei Tage oder vielleicht auch länger liegen lassen könnte. Der Todesprozess sollte wirklich abgeschlossen sein, bevor der Körper verbrannt (beerdigt) wird. Das zu wissen ist sehr gut für uns, denn wir können dann bei uns und unseren Freunden dafür Sorge tragen, wenn es soweit ist. Mit dem nun folgenden Aufhören der inneren Atmung werden speziellere Zeichen erlebt .... An dieser Stelle wird nun einiges über die Energiekanäle geschrieben, (der Autor des Textes stützt sich auf die Erklärungen des Kalachakra-Tantras), was ich weglassen werde, da dies zu speziell buddhistisch wäre. Interessant ist, dass dort beschrieben wird, dass sich erst nach aufhören der "inneren Atmung" in uns 33 Geisteszustände, die mit Aggression und Abneigung, 40 Geisteszustände die mit Anhaftung und Begierde, und 7 Geisteszustände, die mit Unwissenheit zu tun haben, auflösen, dass unser Geist also rein von allem Belastenden wird, und dass der Geist des Toten dies miterlebt. Es heisst, dies sei der Moment der Möglichkeit, das Klare Licht unseres Geistes zu erkennen. Die wahre Natur des Geistes (einfach rein : klar und erkennend - unbelastet von Unterscheidungen, Abneigungen, Begierden und Emotionen) erscheint in diesem Moment bei allen Wesen, ob sie es verstehen oder nicht. Wenn wir uns schon darauf vorbereitet haben, haben wir die Chance, das Klare Licht des Geistes in diesem Augenblick zu erkennen, und uns ganz darauf zu konzentrieren; ansonsten werden wir es gar nicht wahrnehmen und einfach nur ohnmächtig werden. Beim Beginn des Todesprozesses machen wir die Erfahrung davon, wie sich die Elemente ineinander auflösen, was als sehr überwältigend erlebt wird. Wenn sich zum Beispiel das Erd-Element in das Wasser-Element auflöst, hat man oft das Gefühl, dass man von riesigen Bergen erdrückt wird und man hört unerträglich laute Geräusche. Wenn sich Wasser in Feuer auflöst, haben wir oft den Eindruck, von einer Flut davongeschwemmt zu werden, wie wenn ein Ozean auf uns zukommt, während wir das Tosen des Wassers hören. Wenn sich Feuer in Wind auflöst, hören und fühlen wir das wie das Feuer am Ende dieses Zeitalters. Wenn sich Wind in Bewusstsein auflöst, fühlt sich das so erschreckend an wie das Geräusch von Tausenden von Donnerschlägen zugleich. Was uns zu dieser Zeit rettet, ist, sich für den eigenen Buddha-Aspekt (vielleicht zu übersetzen mit der Möglichkeit, in den "Himmel" zu gelangen) oder den Lehrer zu öffnen. (Ein Christ wird sich entsprechend an Christus halten). Hier bekommen wir den Schutz, der uns durch diese schwierige Phase bringt und verhindert, dass wir von all diesen Eindrücken davon gerissen werden. Für den, der dies nicht geübt hat, ist entscheidend, wie gut oder schlecht sein Karma ist. Normalerweise kann man auf die Ereignisse keinen Einfluss nehmen, es geschieht einfach. Wenn unser Körper tot ist wandert unser Geist mit einer Art Geist-Körper (oder Seele ?) weiter. Die Eindrücke werden dann sehr stark sein. Welcher Ort uns auch immer in den Sinn kommt, wir werden sofort da sein, werden alles sehen, ohne dass wir von anderen Leuten gesehen werden. Es ist sehr verwirrend. (Es heisst, der Geist-Köper realisiere zunächst noch nicht, dass der Leib verstorben sei.) Aber wir haben in diesem Moment die Chance, das anzuwenden, was wir in diesem Leben gelernt haben. (... uns auf Christus, Buddha, Allah, Jehova usw und deren Lehren zu besinnen.) Aus diesem Grunde sollten wir uns der Vergänglichkeit erinnern, sollten wissen, dass all dies jedem von uns geschehen wird. Es ist wichtig, die Zeit jetzt zu nutzen und sich darauf vorzubereiten, so dass man dann damit umgehen kann. Dann haben wir zum Zeitpunkt des Todes nichts zu bedauern, denn wenn es erstmal so weit ist, ist es zu spät. Es bedeutet auch, dass wir die Essenz all der Lehren Buddhas (Christus) verstehen und in unser Leben integrieren müssen. Wir müssen wirklich in Übereinstimmung mit dem Dharma (oder der Lehre Jesu) leben und ihn nicht nur als eine Theorie neben unserem Leben halten.
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LG Gaby ------------------------------------------------------ Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, daß seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind. François de La Rochefoucauld |
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#26
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Trauer bei den Verwandten
http://www.wissenschaft.de/wissensch...ws/310887.html
27.04.2010 - Biologie Liebevoll gegenüber den Sterbenden Menschen und Schimpansen ähneln sich in vielerlei Hinsicht ? selbst im Umgang mit dem Tod Schimpansen gehen mit dem Tod älterer Artgenossen in vielerlei Hinsicht ähnlich um wie Menschen: Sie kümmern sich in den letzten Stunden intensiv um den Kranken, halten nach seinem Ableben Wache an seinem Körper, spenden sich gegenseitig Trost und trauern noch Tage bis Wochen später. Das konnten britische Forscher jetzt erstmals in einem Safari-Park beobachten, in dem ein älteres Weibchen aus einer Gruppe von vier Schimpansen im Alter von über 50 Jahren friedlich starb. Im Gegensatz dazu fällt die Reaktion der Menschenaffen vollkommen anders aus, wenn der Tod plötzlich eintritt, wie eine andere Beobachtung in einem Park in Guinea zeigt: Die Mütter tragen die Leichname ihrer Kinder noch wochenlang mit sich herum, selbst dann, wenn diese bereits vollkommen mumifiziert sind. Über ihre Erfahrungen mit den Schimpansen berichten die Forscher um James Anderson von der Universität in Stirling sowie Dora Biro von der Universität Oxford. Die Schimpansendame Pansy war vor ihrem Tod bereits längere Zeit krank und schwach gewesen. Mit Hilfe von Videokameras im Gehege konnten Anderson und seine Kollegen die Vorgänge rund um ihren Todeszeitpunkt äußerst genau rekonstruieren. So berührten Pansys Mitbewohner ? ihre Tochter Rosie sowie die Schimpansendame Blossom und deren Sohn Chippy ? sie in den letzten zehn Minuten ihres Lebens ungewöhnlich häufig. Sobald sie jedoch kein Lebenszeichen mehr von sich gab, hörten sie sofort damit auf. Rosie blieb in der folgenden Nacht in direkter Nähe des Leichnams, während Blossom und Chippy unruhig schliefen und sich überdurchschnittlich häufig gegenseitig lausten. Am nächsten Morgen entfernten die drei Schimpansen Strohreste von Pansys Leichnam, bevor dieser von den Pflegern aus dem Gehege gebracht wurde. Auch in den folgenden Wochen wirkten die drei Überlebenden niedergeschlagen: Sie fraßen weniger und waren ungewöhnlich ruhig. Zudem vermieden sie es, auf der Plattform zu schlafen, auf der Pansy gestorben war ? obwohl dies zuvor einer der begehrtesten Schlafplätze gewesen war. Man könne daraus durchaus folgern, dass Schimpansen entgegen früherer Annahmen wissen, was Tod bedeutet, schließen Anderson und seine Kollegen. Zudem scheinen einige Verhaltensweisen im Angesicht des Todes evolutionär älter zu sein als vermutet. Die Forscher empfehlen daher, den Umgang mit sterbenskranken oder alten Menschenaffen zu überdenken. Völlig anders gehen Schimpansen offenbar mit dem Tod um, wenn er unvorhergesehen eintritt. Das zeigt sich vor allem am Beispiel von zwei Schimpansenmüttern aus Guinea, deren Kinder einer Atemwegserkrankung zum Opfer fielen: In beiden Fällen trugen die Mütter die Leichen noch 19 beziehungsweise 68 Tage mit sich herum und betrieben trotz fortschreitender Verwesung auch weiterhin Fellpflege. Erst nach der vollständigen Mumifizierung der Leichname verringerte sich die Intensität des Interesses, bis die Weibchen die toten Körper schließlich verließen ? möglicherweise, weil ihr Körper zu der Zeit eine hormonelle Umstellung durchmachte und sich auf neuen Nachwuchs vorbereitete. Im Gegensatz zu Pansys Fall bleibe hier allerdings die Frage offen, ob die Mütter den Tod ihrer Kinder tatsächlich realisiert hatten, so die Forscher. Um das zu beantworten, seien weitere Daten nötig. James Anderson (Universität in Stirling) und Dora Biro (Universität Oxford) et al.: Current Biology, Bd. 20, S. R349 und R351 ddp/wissenschaft.de ? Ilka Lehnen-Beyel
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Fidelio (27.04.2010), Maiglöckchen (27.04.2010) | ||
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