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Alt 14.06.2010
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Eine Reise zum Kern unserer Emotionen

Gefühl und Mitgefühl” - Autoren Paul Ekman, Dalai Lama XIV

Untertitel Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht. Ein Dialog. Mit e. Vorw. v. Daniel Goleman
Abbildungsvermerke XXVIII, Fotos. 19,5 cm

• ISBN-103-8274-2117-9
• ISBN-139783827421173
• Verlag Spektrum Akademischer Verlag
• Einbandart gebunden
• Seiten 354
• Veröffentlicht Juli 2009
• Gewicht470g

Paul Ekman ist Professor für Psychologie an der University of California in San Francisco und einer der bekanntesten amerikanischen Psychologen.

Der XIV. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, wurde 1935 in Amdo (Tibet) geboren und lebt seit 1959 im indischen Exil. Sein Engagement für Gewaltlosigkeit wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt.

Daniel Goleman siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Goleman

Kurzbeschreibung zu „Gefühl und Mitgefühl”

"Wahrlich ein intellektueller Genuss ... ein einzigartiges Zusammentreffen zweier geistiger Traditionen - und zweier bemerkenswerter Persönlichkeiten voller Geist und Herz, die mit einigen der größten Herausforderungen der Menschheit ringen." Daniel Goleman

Bei ihrem ersten Treffen entwickelte sich zwischen dem Dalai Lama und dem amerikanischen Psychologen und Emotionsforscher Paul Ekman eine bemerkenswerte Verbindung: beide versuchen aus unterschiedlicher Warte, das Wesen und die Eigenheiten unseres Gefühlslebens zu ergründen, und sind auf diesem Weg in einen intensiven Dialog über die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Spiritualität, zwischen östlichen und westlichen Denkansätzen eingetreten.

Der Dalai Lama und Paul Ekman suchen Antworten auf Fragen, die sich aus dem Kreis des Emotionserlebens ergeben, z.B.

- Wo sind in der Kultur und in der Evolution die Ursprünge für Hass und Mitgefühl zu suchen?
- Sollte man auch einem Folterer mit Mitgefühl begegnen - und ist das biologisch überhaupt möglich?

und erwägen, ob buddhistisches Gedankengut bei der Verarbeitung emotionaler Konflikte auch aufgrund westlich-wissenschaftlicher Erkenntnisse hilfreich eingesetzt werden kann:

- Kann uns die Wissenschaft Antworten auf die Frage geben, welchen Nutzen die buddhistische Meditation hat?
- Lässt sich das buddhistische Gedankengebäude in Übungen übersetzen, die jedem einzelnen Menschen helfen, ein besseres Leben zu führen?

Die Unterredung der beiden Persönlichkeiten ist angereichert mit kurzen erläuternden Texten von westlichen Wissenschaftlern und buddhistischen Gelehrten, die uns an den Befunden der Emotionsforschung und an den Praktiken teilhaben lassen, wie sie in buddhistischen Texten beschrieben werden. Wenn der Dalai Lama und Ekman sich mit dem Wesen der Emotion auseinandersetzen, laden sie uns zugleich ein, jene Hilfsmittel und Traditionen zu erkunden, die uns beim Streben nach psychischer Erfüllung zur Verfügung stehen. Ihr Zusammenspiel - amüsant, fesselnd, Augen öffnend und bewegend - führt uns auf eine Reise zum Kern unserer Emotionen, aus der wir verändert wieder hervorgehen.

Paul Ekman: Es ist so, als trügen viele von uns das Skript für ein Schauspiel, für ein Drama mit sich herum, das wir unablässig den jeweiligen Situationen aufzwingen. Wie der Regisseur eines Films stecken wir Leute, denen wir begegnen, in die unterschiedlichen Rollen, die wir brauchen, um dasselbe Skript immer wieder neu abzuspielen; wie Stimmungen verleiten uns emotionale Skripts dazu, die Welt misszuverstehen.

Dalai Lama: In der buddhistischen Meditation über Mitgefühl gibt es eine ähnliche Vorstellung, wenn auch nicht genau dieselbe. Eines der empfohlenen Elemente besteht darin, eine Sichtweise, eine Wahrnehmung zu fördern, in der alle Lebewesen etwas sind, was einem sehr teuer ist. Ein Leitbild, das hier genutzt wird, besagt, dass man sie allesamt als sein Lehrer oder als seine Mutter betrachten soll ... Der entscheidende Punkt ist, dass man sich selbst konditionieren kann, andere Menschen in einem neuen Licht zu sehen: in einem positiven, konstruktiven Licht.
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LG Gaby
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Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, daß seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind. François de La Rochefoucauld
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